Dienstag, 15. September 2026

„Superbrücken“: Aufwertung der Hafen-, Faktorei- und Kohlwaagstraße

Der Bereich Hafen-, Faktorei- und Kohlwaagstraße im Stadtteil St. Johann soll zu einer „SuperUmgebung“ werden. Dafür beginnt die Landeshauptstadt Saarbrücken am Samstag, 19. September, mit der Aufwertung der Straßen im Rahmen des von Bund und Land geförderten Modellvorhabens zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung „CongressCultureCity“ mit dem Titel „Superbrücken“.

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Superbrücken - Landeshauptstadt Saarbrücken / WSV Beratende Ingenieure GmbH / Rinck Design

Superbrücken - Landeshauptstadt Saarbrücken / WSV Beratende Ingenieure GmbH / Rinck Design

Superbrücken - Landeshauptstadt Saarbrücken / WSV Beratende Ingenieure GmbH / Rinck Design

Attraktivere Straßenräume

Die Hafen-, Faktorei- und Kohlwaagstraße liegen in unmittelbarer Nähe zueinander. Sie stellen die Verbindung zwischen der Congresshalle mit dem entstehenden Messe-, Kongress- und Kulturforum (MKK) zur Innenstadt und dem Hauptbahnhof dar. Gleichzeitig sind die Straßen Teil des Ankunftswegs aus Alt-Saarbrücken.

Ziel ist es, die öffentlichen Räume gestalterisch aufzuwerten, um die Wegebeziehungen insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer attraktiver zu machen, zu beleben sowie die Aufenthaltsqualität zu steigern. Damit soll ein attraktiver Zugang zum Messe-, Kongress- und Kulturforum geschaffen werden.

Unter anderem wird die Landeshauptstadt im Zuge der Maßnahme barrierefreie Querungsmöglichkeiten herstellen und taktile Leitelemente einbauen. Zudem werden Lücken im bestehenden Radverkehrsnetz geschlossen und neue Radabstellanlagen installiert.

Sitzgelegenheiten werden eingerichtet und die Beleuchtung an moderne Standards angepasst.

Im Zuge der Arbeiten erneuern die jeweiligen Versorger auch die Wasser- und Stromleitungen.

Erste Bauphase startet am 19. September

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt beginnen am Samstag, 19. September, in der Hafenstraße. Die Mittelinsel am Kreisverkehr in der Hafenstraße/Faktoreistraße wird zurückgebaut und der Bereich wird für die folgenden Bauabschnitte vorbereitet.

Die Hafenstraße wird zu diesem Zweck zwischen der Einmündung in die Kohlwaagstraße bis zum Kreisverkehr am Samstag, 19. September, vollgesperrt.

Aus Richtung Viktoriastraße kommend führt eine Umleitung über die Kohlwaagstraße. Für Fußgängerinnen und Fußgänger bleiben alle Gebäude erreichbar.

Der Bereich kann voraussichtlich am selben Abend wieder freigegeben werden. Witterungsbedingt können sich die Arbeiten verschieben.

Zweite Bauphase direkt im Anschluss

Ende September beginnt der zweite Bauabschnitt in Teilbereichen der Hafen-, Faktorei- und Kohlwaagstraße.

In der Hafenstraße werden Beleuchtungsmaste ausgetauscht und Beleuchtungskabel verlegt. Am Kreisverkehr entstehen barrierefreie Querungsmöglichkeiten. In der Kohlwaagstraße werden Strom- und Wasserleitungen verlegt. Danach erneuert die Landeshauptstadt die Oberflächen der betroffenen Straßen- und Gehwegbeläge in der Hafen- und Kohlwaagstraße. In der Kohlwaagstraße wird außerdem ein verkehrsberuhigter Bereich geschaffen.

Während der Arbeiten wird in der Hafenstraße, zwischen Viktoriastraße und Faktoreistraße,

eine Fahrbahn- und eine Gehwegseite gesperrt. Das Abbiegen von der Luisenbrücke kommend in die Hafenstraße ist dann nicht mehr möglich. Der Teilbereich wird zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung vom Kreisverkehr in Richtung Viktoriastraße.

In der Kohlwaagstraße wird die bestehende Einbahnstraßenregelegung aufgehoben, die Straße wird zur Sackgasse. Die Zufahrt erfolgt von der Hafenstraße. Eine Ausfahrt in die Faktoreistraße ist nicht mehr möglich.

Bei Arbeiten in der Faktoreistraße kann es auf Höhe des Ärtzehauses kurzfristig zu einer Fahrbahnverengung kommen. Dort werden Stromkabel verlegt. Die Straße bleibt weiterhin befahrbar.

Für Fußgängerinnen und Fußgänger bleiben alle Gebäude erreichbar.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende dieses Jahres. Witterungsbedingt können sie sich verschieben.

Verkehrsführung während der Gesamtmaßnahme

Die Arbeiten erfolgen in sieben Bauabschnitten. Fußgängerinnen und Fußgänger können entweder entlang des jeweils aktuellen Baufelds gehen oder ausgewiesene Wege durch die jeweiligen Baufelder nutzen. Die Eingänge zu den Gebäuden bleiben jederzeit fußläufig erreichbar.

In den Baufeldern und den angrenzenden Bereichen werden Parkverbote eingerichtet. Zufahrten zu größeren Parkplätzen und Tiefgaragen werden, soweit möglich, freigehalten und bei Bedarf in Abstimmung kurzzeitig gesperrt.

Für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge ist die Zufahrt jederzeit gewährleistet.

Einbindung der Bürgerinnen und Bürger

Bereits im Vorfeld der geplanten Aufwertung der Hafen-, Faktorei- und Kohlwaagstraße hat die Landeshauptstadt Anliegerinnen und Anlieger in mehreren Formaten über die Maßnahme informiert.

Zuletzt fand im Mai dieses Jahres der Tag der Städtebauförderung statt. Interessierte hatten die Gelegenheit, sich zu informieren, mit Expertinnen und Experten zu sprechen und an Führungen durch das Projektgebiet teilzunehmen.

Am Dienstag, 29. September, findet der zweite „Superbrücken Projektdialog“ zum gesamten Modellvorhaben statt. Die „SuperUmgebung“ wird hierbei einen der Hauptschwerpunkte bilden, die Bauabschnitte und Verkehrsführung stehen dabei besonders im Fokus. Infos dazu stehen unter www.super.saarbruecken.de/mitmachen zur Verfügung.

Weitere Informationen zur „SuperUmgebung“ und zum Modellvorhaben „CongressCultureCity“/„Superbrücken“ gibt es unter www.super.saarbruecken.de/superumgebung und www.super.saarbruecken.de sowie auf der Instagram-Seite www.instagram.com/superbruecken.