Donnerstag, 27. August 2026

GDL-Tarifkonflikt: Persönliche Angriffe auf Mitarbeitende nicht akzeptabel

Die Saarbahn hat Verständnis für den Ärger und Frust, den die zahlreichen und teils kurzfristig angekündigten Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei den Fahrgästen auslösen. Gleichzeitig bittet die Saarbahn darum, diesen Ärger nicht gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu richten, die ungeachtet des Streiks ihren Dienst leisten.

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Persönliche Angriffe auf Mitarbeitende sind nicht akzeptabel - Saarbahn

Persönliche Angriffe auf Mitarbeitende sind nicht akzeptabel - Saarbahn

Persönliche Angriffe auf Mitarbeitende sind nicht akzeptabel - Saarbahn

 „Wir wissen, dass die aktuelle Situation für unsere Fahrgäste belastend ist und der Streik auf deren Rücken ausgetragen wird. Die Kritik an den Auswirkungen des Tarifkonflikts ist nachvollziehbar und selbstverständlich zulässig. Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Betriebssteuerzentrale, im Fahrdienst, im Schienenersatzverkehr, in den Werkstätten, im Service Center und im Social-Media-Team sind jedoch nicht die Verursacher des Tarifkonflikts“, betont Karsten Nagel, Geschäftsführer der Saarbahn. „Sie setzen während der Streiks alles daran, den Betrieb so weit wie möglich aufrechtzuerhalten und unsere Fahrgäste zu unterstützen. Dafür verdienen sie einen fairen und respektvollen Umgang.“

Die Saarbahn ist mit rund 600 Mitarbeitenden das größte Verkehrsunternehmen im Saarland. Knapp 80 TramTrain-Fahrer folgen seit dem 26. Mai den bislang 19 Streikaufrufen der GDL.

Seit 10. Juli verkehren dauerhaft zusätzliche Busse im Rahmen des Schienenersatzverkehrs auf der Strecke zwischen Lebach und Saargemünd. Mit Beginn der Schulzeit hat die Saarbahn ein Ersatzkonzept entwickelt, das neben SEV auch Fahrten der S1 zwischen Saargemünd und Riegelsberg Süd umfasst. Sobald die GDL ihren Streik beendet, wird schnellstmöglich der Regelbetrieb der S1 wieder aufgenommen. Seit 24. August verkehrt zusätzlich eine neue Saarbahn im Probetrieb zwischen dem Römerkastell und Siedlerheim – unter der Voraussetzung, dass nicht gestreikt wird. „Wir versuchen, die von der GDL-Bundesleitung ausgehenden Wellenstreiks zu begrenzen. Das ist angesichts der kurzfristigen und wiederholten Streikaufrufe eine große Herausforderung. Deshalb möchte ich mich einmal mehr ausdrücklich bei meinen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die mit großem Engagement dazu beitragen, dass wir unseren Fahrgästen trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ein möglichst verlässliches Angebot machen können“, so Nagel.