Landeshauptstadt und Regionalverband fördern Gemeinwesenarbeit
Die Landeshauptstadt und der Regionalverband Saarbrücken fördern die Gemeinwesenarbeit (GWA) im Zeitraum 2026-2030 mit insgesamt 22,7 Millionen Euro.
Symbolische Übergabe von Förderbescheide an die Gemeinwesenarbeit mit Oberbürgermeister Uwe Conradt (2. v. l.), Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger (3. v. l.)und dem Geschäftsführer des Diakonischen Werks an der Saar gGmbH Matthias Ewelt (1. - LHS
Symbolische Übergabe von Förderbescheide an die Gemeinwesenarbeit mit Oberbürgermeister Uwe Conradt (2. v. l.), Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger (3. v. l.)und dem Geschäftsführer des Diakonischen Werks an der Saar gGmbH Matthias Ewelt (1. - LHS
Symbolische Übergabe von Förderbescheide an die Gemeinwesenarbeit mit Oberbürgermeister Uwe Conradt (2. v. l.), Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger (3. v. l.)und dem Geschäftsführer des Diakonischen Werks an der Saar gGmbH Matthias Ewelt (1. - LHS
Die Zuwendung durch die Landeshauptstadt beläuft sich auf 15,2 Millionen. Auf den Regionalverband entfallen weitere 7,5 Millionen. Die Förderbescheide wurden den jeweiligen Trägern im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am Montag, 23. März, im Festsaal des Rathauses St. Johann übergeben.
Durch die Förderung der Gemeinwesenarbeit unterstützen Landeshauptstadt und Regionalverband die Verbesserung der sozialen, kulturellen, infrastrukturellen und ökonomischen Situation in den Stadtteilen unter Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner. Die Gemeinwesenarbeit trägt zur Identifikation mit dem jeweiligen Stadtteil bei und wirkt als verbindendes Element zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Stadtverwaltung und weiteren Institutionen.
„Die Gemeinwesenarbeit spielt eine wichtige Rolle in der sozialen Infrastruktur.“ Oberbürgermeister Uwe Conradt
Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Die Gemeinwesenarbeit spielt eine wichtige Rolle in der sozialen Infrastruktur. Mit acht Standorten in sieben Stadtteilen bietet die Gemeinwesenarbeit den Bewohnerinnen und Bewohnern eine leicht zugängliche Anlaufstelle für Beratung und Unterstützung bei sozialen Herausforderungen.“
Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger: „Die Förderung ist ein klares Bekenntnis, dass wir verlässlich an der Seite der Menschen in unseren Quartieren stehen. Die Gemeinwesenarbeit stärkt das Miteinander und festigt unsere Demokratie. Damit ist sie ein unverzichtbarer Baustein für den sozialen Zusammenhalt im Regionalverband.“
Der Geschäftsführer des Diakonischen Werks an der Saar gGmbH, Matthias Ewelt: „Als Träger ganz unterschiedlicher Couleur tragen wir auch ganz unterschiedliche Chancen in diese Arbeit ein. Es kann nicht genug betont werden, dass es um die Menschen in den Quartieren geht, die uns alle anspornen, das Beste zu erreichen. Als fachliche Profis sind wir daran interessiert, die Weiterentwicklung und das Verbindende in Vielfalt zu leben und stets voranzubringen. Im neuen Förderzeitraum bis 2030 werden wir gemeinsam alles unternehmen, dass uns dies gelingt und wir das Gemeinwesen hier bei uns im Saarland zukunftsweisend weiterentwickeln.“
Acht Saarbrücker Projekte erhalten Zuwendung
Bei allen Antragstellenden für eine Förderung handelt es sich um die anerkannten Träger der bisherigen GWA-Projekte. So kann die Gemeinwesenarbeit in Saarbrücken mit erfahrenem Personal in etablierten Angeboten und Strukturen fortgeführt werden.
Überblick über die Träger und die geförderten Projekte:
- Pädagogisch-soziale Aktionsgemeinschaft – Pädsak e.V.
- für das Projekt „Gemeinwesenarbeit auf dem Wackenberg“
- für das Projekt „Gemeinwesenarbeit auf dem Wackenberg“
- Paritätische Gesellschaft für Gemeinwesenarbeit – PGG gGmbH
- für das Projekt „Stadtteilbüro Alt-Saarbrücken“
- für das Projekt „Zukunftsarbeit Molschd – ZAM“
- Caritasverband Saarbrücken und Umgebung e.V.
- für das Projekt „Gemeinwesenarbeit Burbach“
- für das Projekt „Gemeinwesenarbeit Folsterhöhe“
- Diakonisches Werk an der Saar gGmbH
- für das Projekt „Stadtteilbüro Malstatt“
- für das Projekt „Diakonie im Viertel“ in Brebach
- für das Projekt „Gemeinwesenarbeit Dudweiler-Mitte“
Hintergrund
Der Stadtrat der Landeshauptstadt Saarbrücken hatte in seiner Sitzung am 1. April 2025 beschlossen, einen zweistufigen Wettbewerb zur Förderung der Gemeinwesenarbeit in Saarbrücken für den Förderzeitraum 2026-2030 durchzuführen. Im Rahmen dieses Wettbewerbs wurde dazu aufgerufen, eine Interessensbekundung für jedes der für ein Förderprojekt vorgesehenen Stadtgebiete einzureichen. Daran beteiligten sich alle bisherigen Träger der bestehenden acht GWA-Projekte.
Beim Regionalverband Saarbrücken, der parallel zur Landeshauptstadt Saarbrücken einen eigenen Förderwettbewerb für die Jugendhilfeangebote in der GWA ausgerufen hatte, reichten dieselben Träger für dieselben Stadtgebiete Interessensbekundungen ein.
Nachdem die Landeshauptstadt und der Regionalverband die Eignung und Qualität der eingereichten Konzepte festgestellt hatten, wählten beide alle Träger für eine Antragstellung aus.
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Ein Pressefoto steht für redaktionelle Zwecke unter Angabe der Quelle „Landeshauptstadt Saarbrücken“ kostenfrei zur Verfügung.
