Saarbrücker Sommermusik 2026 startet am 1. August
Die Landeshauptstadt lädt dieses Jahr von Samstag, 1. August, bis Sonntag, 27. September, zur Saarbrücker Sommermusik ein.
Programmflyer Sommermusik Cover 2026 - Jungen & Thönes / LHS
Programmflyer Sommermusik Cover 2026 - Jungen & Thönes / LHS
Saarbrücker Sommermusik 2026 Cover - Jungen & Thönes / LHS
Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein vielfältiges Konzertprogramm mit mehr als 22 Veranstaltungen an 14 verschiedenen Orten in Saarbrücken freuen.
Neben etablierten Spielstätten gibt es in diesem Jahr auch neue Veranstaltungsorte zu entdecken. Musikalisch reicht die Bandbreite von Kammermusik über Jazz bis hin zu genreübergreifenden Darbietungen. Neben klassischen Konzertabenden setzt die Sommermusik in diesem Jahr besonders auf innovative Formate an der Schnittstelle von Musik, Literatur, Theater und bildender Kunst.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Vielseitiges Programm mit neuen Formaten
Eröffnet wird die Sommermusik am Samstag, 1. August, 19.30 Uhr, im Innenhof der Stadtgalerie von Bezirksbürgermeister Thomas Emser. Der saarländische Musiker Henri Louis gestaltet den Abend mit seinem Programm „Concert d’unité“. Im Mittelpunkt des Konzerts stehen französische Pop-Chansons, die mit klassischer Musik am Flügel kombiniert werden. Unterstützt wird Henri Louis von hochkarätigen Gästen.
Unter dem Motto „Rewritten“ treffen am Freitag, 14. August, 18 Uhr, im Lesecafé der Stadtbibliothek Jazz und Literatur aufeinander. Teresa Menges (Gesang) und Benjamin Sawatzki (Klavier) widmen sich den Texten der amerikanischen Dichterin Emily Dickinson und übertragen deren zeitlose Themen in eine moderne musikalische Sprache.
Ein weiterer Höhepunkt wird der Auftritt des internationalen Streicher-Ensembles Hokkaido Quartett am Mittwoch, 2. September, 17.30 Uhr, in der Modernen Galerie sein. Im Rahmen des Programms „Universal Echoes – Von Monet bis zum Blauen Reiter“ entsteht ein musikalischer Dialog zwischen verschiedenen Kulturen, Epochen und Kunstformen.
Am Sonntag, 13. September, 19 Uhr, steht im Kulturhaus am brennenden Berg das Musikmärchen „Prinzessin Älvali“ auf dem Programm. Die Geschichte einer jungen Prinzessin, die sich auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt skandinavischer Sagen begibt, verknüpft Erzählung und Live-Musik mit Videokunst. Schwedische Volksmusik, Jazz und moderne Klänge verschmelzen dabei miteinander. Die Veranstaltung ist für Kinder ab acht Jahren und Erwachsene gedacht.
Das Ensemble Interresearch greift mit seinem preisgekrönten Konzertformat „Musik in Blasen“ am Donnerstag, 17. September, 16.30 Uhr, im Historischen Museum Saar gesellschaftliche Themen auf. Es geht um die Frage, wie Menschen trotz zunehmender gesellschaftlicher Spaltung in Kontakt bleiben können. In diesem Zusammenhang spielen Isolation in einer eigentlich vernetzten Welt und sogenannte soziale Blasen eine große Rolle. Das Ensemble setzt sich mit diesen Themen sowohl musikalisch als auch szenisch auseinander.
Den traditionellen Abschluss der Saarbrücker Sommermusik gestaltet am Sonntag, 27. September, 17 Uhr, erneut das Kammerorchester Ricercare im Großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks. Die Musikerinnen und Musiker präsentieren ein Programm frühromantischer Werke.
Das vollständige Programm der Saarbrücker Sommermusik 2026 ist in der aktuellen Broschüre zur Konzertreihe zusammengefasst, die in der Kulturinfo der Landeshauptstadt am St. Johanner Markt ausliegt.
Weitere Informationen und einen Überblick über das Programm gibt es außerdem online auf der Webseite zur Sommermusik.