KELLERBRAND – MEHRFAMILIENHAUS VORÜBERGEHEND UNBEWOHNBAR
St. Arnual. Am Sonntagvormittag, dem 12. Juli 2026, wurde die Feuerwehr Saarbrücken gegen 11:20 Uhr mit Kräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr zu einem Kellerbrand in den Stadtteil St. Arnual alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bestätigte sich die Meldung durch eine starke Rauchentwicklung, die aus den Kellerfenstern eines an einer Straßenecke gelegenen Mehrfamilienhauses drang.
Kurzbericht
Im Keller war in mehreren Räumen ein ausgedehnter Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr leitete umgehend einen umfassenden Löschangriff mit mehreren Trupps unter Atemschutz ein. Aufgrund der extrem hohen Temperaturen im Keller mussten sich die Einsatzkräfte zwischenzeitlich zurückziehen. Zunächst wurde das Brandgeschehen von außen bekämpft, um die Temperatur im Keller zu senken. Anschließend konnten die Trupps den Innenangriff fortsetzen. Zur vollständigen Bekämpfung des Feuers und der verbliebenen Glutnester wurde der Keller schließlich mit Löschschaum geflutet.
Die große Menge an brennbarem Material in den betroffenen Kellerräumen erschwerte die Löscharbeiten erheblich und machte einen umfangreichen Kräfteeinsatz erforderlich. Da sich das Feuer zudem auf den Fußboden der darüberliegenden Wohnung ausgebreitet hatte, musste dieser geöffnet und ebenfalls abgelöscht werden.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Alle 18 Bewohnerinnen und Bewohner konnten das Gebäude noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig über das Treppenhaus verlassen.
Da Strom- und Wasserversorgung abgeschaltet werden mussten, ist das Gebäude bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Personen, die keine anderweitige Unterkunft hatten, wurden vorübergehend in dafür vorgesehenen städtischen Wohnungen untergebracht. Gegen 16:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.
Im Einsatz waren rund 55 Kräfte der Berufsfeuerwehr Saarbrücken von beiden Feuerwachen sowie die Löschbezirke 11 (Alt-Saarbrücken), 13 (St. Johann), 14 (St. Arnual) und 23 (Güdingen) der Freiwilligen Feuerwehr. Ebenfalls beteiligt waren der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagenbesatzungen.
Zur Sicherstellung des Grundschutzes während des Einsatzes wurden weitere Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr in Bereitstellung versetzt. Zusätzlich wurden weitere Führungsdienste der Berufsfeuerwehr in den Dienst alarmiert






