Montag, 18. Mai 2026

Tierische Neuzugänge im Saarbrücker Zoo

Der Saarbrücker Zoo freut sich über mehrere Neuzugänge: In den vergangenen zwei Monaten sind Fidschileguane, Graue Steppenlemminge, ein Südliches Kugelgürteltier und eine Gruppe von Baumhöhlen-Krötenlaubfröschen dort eingezogen.

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Fidschileguan - Zoo Saarbrücken

Fidschileguan - Zoo Saarbrücken

Fidschileguan - Zoo Saarbrücken

Neue Bewohner des Tropikariums

Die Fidschileguane sind aus dem Tierpark Berlin nach Saarbrücken gekommen. Sie zählen zu den besonders farbenprächtigen Bewohnern des Tropikariums. Die Reptilien zeichnen sich durch eine bläuliche Streifenzeichnung in Kombination mit einer kräftigen Grünfärbung aus. Ursprünglich stammen sie von den Fidschi-Inseln. In ihrem natürlichen Lebensraum sind die Fidschileguane stark bedroht.

Das Tropikarium beherbergt jetzt außerdem eine Gruppe Baumhöhlen-Krötenlaubfrösche. Die Tiere stammen aus dem NaturZoo Rheine. Ein Männchen und zwei Weibchen teilen sich das Terrarium mit Riesenblattschrecken. Die Baumhöhlen-Krötenlaubfrösche sind in den Regenwaldregionen Südamerikas beheimatet und benötigen dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit. Für die neue Tiergruppe hat der Zoo das Terrarium entsprechend angepasst und mit Moos, einer automatischen Benebelungsanlage sowie zusätzlichen Verstecken ausgestattet.

Nachtaktive Nagetiere im Nachtzoo

Die Grauen Steppenlemminge, übernommen aus dem Zoologischen Garten Rostock, sind im Nachtzoo zu sehen. Die etwa zwölf Zentimeter großen Nagetiere sind überwiegend nachtaktiv und ursprünglich in den Steppen Zentralasiens beheimatet. Da sie sich tagsüber kaum zeigen, lassen sie sich im Nachtzoo besonders gut beobachten. Dort leben sie in einer speziell angepassten Umgebung, in der sie ihre Aktivität entfalten können.

Südliches Kugelgürteltier

Das Südliche Kugelgürteltier kam aus dem Zoo Heidelberg nach Saarbrücken. Das etwa 25 Zentimeter große Männchen bildet eine Wohngemeinschaft mit den Lisztaffen im Südamerikahaus. Von Beginn an zeigte sich das Tier neugierig und aktiv und begann direkt zu graben, was für Gürteltiere typisch ist. Südliche Kugelgürteltiere rollen sich bei Gefahr zu einer Kugel zusammen und sind so vor Fressfeinden geschützt. Ursprünglich stammen sie aus Südamerika. Sie gelten als potenziell gefährdet.

Hintergrund

Der Saarbrücker Zoo ist mit rund 200.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich eine der größten Attraktionen des Saarlandes. Er beherbergt etwa 1000 Tiere aus mehr als 100 Tierarten und engagiert sich aktiv in den Bereichen Artenschutz, Forschung und Umweltbildung. Der Zoo ist täglich geöffnet.

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Pressefotos stehen für redaktionelle Zwecke unter Angabe der Quelle „Zoo Saarbrücken“ kostenfrei zur Verfügung.