Dienstag, 5. Mai 2026

Ausgedehnter Wohnungsbrand in Dudweiler

Saarbrücken-Dudweiler. Am Montag, den 4. Mai 2026, gingen gegen 18 Uhr in den Leitstellen mehrere Notrufe ein. Anrufer meldeten, dass aus einem 2,5-geschossigen Wohngebäude in der Scheidter Straße Flammen schlagen. Ob sich zu diesem Zeitpunkt noch Personen im Gebäude befanden, war zunächst unklar.

Kurzbericht

Die Leitstelle entsandte umgehend einen Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Löschbezirke 18 Dudweiler und 19 Scheidt zur Einsatzstelle. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich die Flammen bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet.

Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor und durchsuchten parallel die Wohnungen nach möglichen Personen. Glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Die insgesamt 15 betroffenen Bewohner wurden vor Ort durch den Rettungsdienst betreut.
Zur Bekämpfung des Feuers im Dachbereich kamen über zwei Drehleitern Wenderohre zum Einsatz. 
 

Im weiteren Verlauf wurde das Dach geöffnet, um gezielt nach Glutnestern zu suchen und diese abzulöschen. Nach erfolgreicher Brandbekämpfung begutachtete ein Baustatiker des Technischen Hilfswerks (THW) den Dachstuhl. Aufgrund des erheblichen Schadensausmaßes im Dachgeschoss konnten die umfangreichen Nachlöscharbeiten ausschließlich über die Drehleitern durchgeführt werden.

Die betroffenen Personen konnten nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Landeshauptstadt Saarbrücken stellte daher eine Notunterkunft zur Verfügung.

Die Feuerwehr Saarbrücken war mit insgesamt 21 Fahrzeugen und rund 100 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit drei Notärzten, vier Rettungswagen, vier Krankenwagen sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und einem Leitenden Notarzt vor Ort. Die Polizei sicherte die Einsatzstelle ab. Weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurden in den Feuerwehrgerätehäusern in Bereitschaft versetzt.

Zur Brandursache kann die Feuerwehr derzeit keine Angaben machen. Die Ermittlungen hierzu wurden von der Polizei aufgenommen.